• 28. November: Puppenspiel für Erwachsene
    im Gemeindesaal der evangelischen Kirche:

    Der kleine Prinz
    mit Monika Bohne  vom Ateliertheater Erfurt


  • 14. November : Benefizkonzert  Fest der Stille

Benefizkonzert für das Dermbacher Schwimmbad

Zu einem Benefizkonzert der besonderen Art lud der erst kürzlich gegründete Förderverein Schwimmbad Dermbach am Freitag, dem 14. November in den rechten Seitenflügel des Schlosses ein.
Das Harfenduett Flamma Incantare mit Juliane Butzert-Müller und Bettina Schröter, die erst 11-jährige Harfen-und Akkordeonspielerin Taria Morgenweck sowie Margit Hugk mit der Laute boten den Gästen aus nah und fern wunderbar verträumte mittelalterliche und irische Klänge. Silvia Tresselt ergänzte die Runde mit feurigen slowakischen Volks- und Liebesliedern.
In der Pause konnte man im oberen Teil des Saales herbstliche Bilder von Monika Kitschke vom Malring e.V. Bad Salzungen betrachten und bestaunen.
Im 2.Teil des Konzerts dominierten die Musiker Matthias Karker und Jorge Villalba (Spanien) auf ihren zum Teil selbstgebauten Instrumenten, wie z.B. der Schalumeaux, einer Art Flöte, dem Vorläufer der Klarinette, Sackpfeifen und anderen seltenen Blasinstrumenten. Mit Informationen über die Entstehung der Instrumente und heute kaum noch angewandten Spieltechniken rundeten die beiden ihre Darbietung ab.
Nach einigen weiteren Liedern verabschiedeten sich die 7 Musiker mit einer getanzten Zugabe von ihrem Publikum.
Der Bürgermeister Thomas Hugk bedankte sich sehr herzlich bei den Musikern und dem Publikum für den gelungenen Abend, sowie den Mitarbeitern der Gemeinde, allen voran Frau Hössel für die Organisation des Abends und hofft, dass dies erst der Anfang einer Reihe von Spendenaktionen für das Dermbacher Schwimmbad wird.


"Der lange Abschied mitten im Leben"
 von Johanna Weymar

Die Autorin - examinierte Krankenschwester -  hat in ihrer beruflichen Laufbahn viele Zusatzausbildungen absolviert, auch  die Palliativpflege für Kinder und Erwachsene und eine Qualifikation zur Trauerbegleitung. Erfahrungen in dieser Hinsicht hat Frau Weymar bei der jahrelangen Pflege ihrer demenzkranken Mutter gesammelt und so entstand dieses Buch. Es beschäftigt sich intensiv mit den Phasen der Krankheit und es schildert eindrücklich, dass die Trauerarbeit nicht erst nach dem Tod einsetzt, sondern bereits während des Lebens bewältigt werden muss.
In ihrer Lesung machte Frau Weymar deutlich, dass sich viele Familienangehörige  die Pflege nach Dienstplan teilen konnten und auch die Auseinandersetzungen, die diese Pflege über 24 Jahren mit sich brachte.
Frau Weymar möchte mit ihrem Buch Betroffenen Mut machen, ihren eigenen Weg mit den Pflegenden zu finden. Egal wie er aussieht, wichtig ist, einander nahe sein können, umsorgen, besuchen, spazieren gehen, berühren, eine Weile bleiben immer wieder aufs Neue, bis der Weg zu Ende geht.


Was ist der Mensch? Gedanken zum 1. Weltkrieg

Am 29.6.2014 fand die Lesung mit Diskussion im Museum Dermbach statt.
Frau Siegrid Reum und Frau Käte Hössel, beide Vereinsmitglieder des Freundeskreises Museum und Bibliothek Dermbach e. V.  , führen schon seit Jahren Lesungen zu  literarischen  wie auch geschlichen Themen durch.  Frau  Reum hat auch diesmal wieder die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe  und die Situation in Europa um 1914 und während des Krieges sehr anschaulich erläutert.

Die Bildpräsentation und Original-Tonaufnahmen unterstützten da s Verstehen der interessierten Zuhörer.

Unter die Haut ging , als Frau  Siegrid Reum von ihrem  Besuch in Douaumont bei Verdun vor 17 Jahren erzählte    vom Beinhaus mit 130 000 nichtidentifizierten  Skelettteilen ;  dem riesigen Kraterfeld und  dem Friedhof mit soweit man sehen konnte, weißen  Kreuze für  15 000 identifizierte tote Soldaten. Dies aber ist nur ein Schlachtfeld gewesen, rund um Verdun gab es 18 davon

Frau Hössel  las  Feldpostbriefe  aus dem Buch:   Was tun wir hier? vor. Hier erfährt man vom Sohn und dem Vater an der russischen Front und von der Frau und Mutter, was zu Hause derweil geschah. Wichtig hierbei auch vom Herausgeber die Zusatzinformationen   der Tagesnachrichten am Seitenrand, um den Zusammenhang  zur großen Politik darzustellen.

Auch aus zwei weiteren Büchern wurden Textstellen vorgetragen, die sehr gut die Ereignisse erklären bzw. den Zusammenhang zur Gegenwart aufzeigen.
Alle besprochenen Bücher können in der Bibliothek Dermbach  entliehen werden.
In der Diskussion wurde die Frage gestellt, warum  lernt der Mensch nicht aus all dem Schrecken?

Weil der Mensch manipulierbar ist und Krieg ein sehr gutes Geschäft, so die einhelligen Antworten.

    

April 2014

Frau Reum und die Bibliothekarin waren zu Gast in Grundschule Wiesenthal am 7. April und in der Grundschule Oechsen am 11. April. Den Schülern der 1. und 2. Klasse ; in Oechsen auch den Schülern der 3. Und 4. Klassen; erklärte Frau Reum sehr anschaulich die Bräuche in der Fasten- und Osterzeit. Die Bibliothekarin las die Geschichte von Astrid Lindgren: Ich bekomme ein Lämmchen vor.
Danach fand der Vorlesewettbewerb mit den besten Lesern des 3. und 4. Schuljahres statt.

 

Hier die Bilder von der Siegerehrung in Wiesenthal vom vergangenen Jahr.


Wandertag: Besuch der Bibliothek und des Museums Dermbach

Die Schüler der 4. Klasse der Grundschule Oechsen kamen am 10. April ins Schloss zur Veranstaltung Eine  Reise ins Schlaraffenland und waren anschließend zu einem gesunden Frühstück eingeladen. Es wurde angeregt, nachzudenken, woher unser Essen kommt.
Im Museum erhielten die Kinder einen Vortrag und wurden von Frau Sell durchs Museum geführt.
Die Schüler waren sehr aufmerksam und höflich.