Rückblick im Jahr 2007
 
Sonderausstellung

Traditionelle
Rhöner Weihnacht

4. - 20. Dezember 2007
Dienstag - Samstag von 9 - 17 Uhr
sowie Sonntag, den 09.12.07 von 13 - 17 Uhr
Die Märchenerzählerin
kommt am 15.12.07 um 14.00 Uhr.
Neuer Informationspunkt im Museum
 
Am 28. November wurde der Touch-Screen-Monitor im Eingangsbereich des Museums offiziell eröffnet. Der Besucher kann sich jetzt über Dermbach und das Biosphärenreservat  "Rhön" per Fingerdruck auf verschiedene Button informieren. Die Veranstaltung wurde von den Alba-Sängern feierlich umrahmt. Der Dermbacher Bürgermeister Herr Ruppert und Herr Abe, Leiter der Verwaltungsstelle Thüringen im Biosphärenreservat "Rhön" stellten den neuen Informationsstand vor. Das Museum ist jetzt auch mit einem Laptop und Beamertechnik für Präsentationen ausgestattet.
75.

Gründungsjubiläum

des Dermbacher Museums
 
 
 
Anlässlich des 75 jährigen Bestehens des Dermbacher Museums wird vom August bis Oktober 2007 eine Sonderausstellung die abwechslungsreiche Geschichte des Museums darstellen.
 
 
 
Als 1932 von Persönlichkeiten wie Apotheker Keller, Superintendent Göpfert, Forstmeister Staudt, einigen Lehrern aus Dermbach und Umgebung ein Verein "Heimatmuseum für das Eisenacher Oberland" gegründet wurde, war dies nur ein erster Schritt zur Sammlung und Bewahrung alten Kulturgutes für die thüringische Rhön.
Zunächst wurde im Dermbacher Schloss in einigen Räumen des Südflügels eine Sammlung aufgebaut, die hauptsächlich aus Leihgaben und Schenkungen der Bevölkerung bestand. Glanzstück dieser Ausstellung waren allerdings die ur- und frühgeschichtlichen Ausgrabungen aus der Rhönregion, die teilweise durch Apotheker Ernst Keller und Lehrer Felsch geborgen worden waren.
Durch die Wirren des 2. Weltkrieges konnte das Museum nicht mehr weiterbestehen. Die Exponate wurden gesichert und umgelagert, viele Leihgaben von ihren Eigentümern zurückgeholt.
1959 konnte in der Bahnhofstraße 16 endlich wieder ein Heimatmuseum für den gesamten Kreis Bad Salzungen geschaffen werden. Ur- und Frühgeschichte, Geologie, das Leben der Landbevölkerung, verschiedene Industriezweige, Rhönschnitzereien und die Tierwelt der Rhön wurden nun präsentiert. Vom Thüringer Museum Eisenach wurde auch der berüchtigte Pauluskasten dem Museum Dermbach überlassen und konnte nun als weitere Attraktion in der Ausstellung gezeigt werden.
Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten präsentierte sich das umgestaltete Museum 1973 wieder der Öffentlichkeit. Mit einem Rundgang konnte sich der Besucher nun vom Mittelalter bis zur Neuzeit über Lebens- und Arbeitsweisen der Rhönbevölkerung informieren.
Das Museum trat besonders mit kulturellen Veranstaltungen der kleinen Form, wie Diavorträgen, musikalisch-literarischen Veranstaltungen und Sonderausstellungen in Erscheinung.
Die Öffnung der deutsch-deutschen Grenze brachte dem Museum viele Besucher, aber auch einige Widrigkeiten. Der spektakuläre Einbruch in der Nacht vom 9. zum 10.7.1990 hinterließ einen riesigen Schaden, da unwiederbringliche Kulturschätze verloren gingen.
Nach der Wende ging die Trägerschaft des Museums an die Gemeinde über, die sich sofort für die Sicherung der Exponate durch den Einbau einer Alarmanlage einsetzte.
In den folgenden Jahren fanden viele interessante Kunst- und Sachausstellungen sowie Abendveranstaltungen statt. 1991 wurde die erste Osterausstellung auf thüringischem Gebiet präsentiert und ist mittlerweile zu einer alljährlichen Tradition geworden, die bis heute Tausende von Besuchern aus Nah und Fern begeistert hat. Eine kleine Galerie und die Galerie im Treppenhaus brachten viel Abwechslung.
Als die Eigentümer der "Villa Drummen", Sitz des Museums, die Absicht hatten, das Haus zu verkaufen, musste für das Museum ein neues Domizil gefunden werden. Es bot sich das ehemalige Gemeindeamt, Kirchberg 5, an und nach Umbau desselben, wurde die Villa geräumt, nach dreimonatiger Schließung und Umzug konnte das Museum im März 1997 am neuen Standort wiedereröffnet werden. Mit einem großen Sonderausstellungsraum und einem modern ausgestatteten Vortragsraum kann das Museum nun aufwarten. Die Nähe zum historischen Ortskern und den Kirchen machen nun auch Orts- und Kirchenführungen durch die Museumsmitarbeiter möglich. Gleichzeitig wurde das Museum auch Informationsbüro für Dermbach.
Mit Hilfe von gesammelten Fotos aus der Bevölkerung von Dermbach und den Ortsteilen erschienen im Jahre 2000 und 2002 je ein Bildband mit dem Titel: "Dermbach in Bildern", welche von der Gemeinde herausgegeben und ein großer Erfolg wurde. Auch heute besteht noch große Nachfrage.
Im Jahre 2003 wurden aus Kostengründen das Museum und die Bibliothek unter eine Leitung gestellt. Jährlich finden vier Sonderausstellungen statt, wobei der internationale Museumstag im Mai besondere Berücksichtigung findet. Zusätzliche Veranstaltungen wie das Osterbasteln, Arbeit mit Künstlern und Geschichtsinteressierten, Sammeln und Bereitstellung von Text und Buchmaterial für Schüler, Studenten, Ortschronisten und interessierten Bürgern, fallen ebenso in das Aufgabengebiet des Museums.
Die Mitarbeiter freuen sich auch künftig auf gute Zusammenarbeit und Resonanz der Bevölkerung. Um diese noch nachdrücklicher zu gestalten, wird ein Verein "Freundeskreis Museum und Bibliothek Dermbach" gegründet. Alle, die sich für die Weiterentwicklung der Kultureinrichtungen einsetzen wollen, können gerne dem Verein beitreten.
Im Jubiläumsjahr richtet das Biosphärenreservat einen Info-Punkt ein und stattet das Museum mit neuer Technik aus, um die Vorträge in einer besseren Qualität durchführen zu können.
Dank an die Gemeindeverwaltung, insbesondere den Bürgermeistern und den Gemeinderäten, die sich nach der Wende für den Erhalt des Museums mit hauptamtlichen Mitarbeitern eingesetzt haben und das auch in finanziell schwierigen Zeiten als "Freiwillige Aufgabe" weiter betrieben wird. Die Gemeindeverwaltung unterstützt unsere Vorhaben mit neuer Bürotechnik und investiert ständig in die Erhaltung des Gebäudes. Dafür möchten wir uns besonders bei Herrn Ruppert bedanken.
Für die Zukunft hoffen wir, dass es der Gemeinde weiterhin möglich ist, das Museum als kulturelle Säule im Ort zu erhalten.
 
Zur Eröffnung der Ausstellung am 18. August 2007 waren viele Gäste geladen, die bei Kaffee und Kuchen mit musikalischer Begleitung am Klavier den Ausführungen der Museumsleiterin, dem Bürgermeister und Herrn Abe vom Biosphärenreservat Rhön folgten. In Zukunft soll ein Touchscreen-Monitor, welcher Wissenswertes über die Rhön und das Dermbacher Museum enthält, aufgestellt werden. Mit seinem vielschichtigen Angebot ist dieses Museum ein schützenswertes Kleinod in der Rhön , so der Leiter der Verwaltungsstelle Thüringen im Biosphärenreservat Rhön Karl-Friedrich Abe.
Die 131. Hauptversammlung des Rhönclubs fand am 23. und 24. Juni 2007 in Dermbach statt.
Begleitprogramm:
Samstag, 23. Juni 2007
19.30 Uhr Heimatabend in der Schlosshalle Dermbach
Sonntag, 24. Juni 2007
10.00 Uhr Treffen der Wanderfreunde im Schloss Dermbach
Treffpunkt: rechter Seitenflügel
  1. Rundwanderung vom Dermbacher Schloss über Espig - Hirtentränke - Staudtblick - Fatimakapelle-Dermbacher Schloss (ca. 8km)
  2. Rundwanderung vom Dermbacher Schloss über Rothsteiche - Karl-Friedrich-Stein - Fatimakapelle - Dermbacher Schloss (ca. 4km)

Regina Rinke, Präsidentin des Rhönclubs; Gerhard Ruppert, Bürgermeister von Dermbach und Karl-Ludwig Blum, 1. Vorsitzender des ZV Dermbach wünschen eine gute Anreise und einen angenehmen Aufenthalt in Dermbach.

 
Diesem Höhepunkt widmet das Museum Dermbach folgende Sonderausstellung:
Der Rhönclub stellt sich vor - Präsentation im Museum
vom 25. Mai - 25. Juni 2007
18. März - 15. April 2007
Ostereikunst
im Museum Dermbach
 
Beteiligte Künstler an der Ausstellung:
  • Bauernmalerei von Frau Martha Schwalm, Bad Hersfeld
  • Makramee-Eier und Eier mit Occhispitze von Frau Sigrid Tanz, Urnshausen
  • Bemalte Eier von Frau Petra Danz, Neidhartshausen
  • Künstlereier von Frau Romana Bellinger, Unteralba
  • Sorbische Technik von Frau Christa Rautenstock, Brotterode
  • Verschiedene Techniken von Frau Anke Jonasch, Melkers
  • Sorbische Ostereier  vom Sorbischen Kulturzentrum Schleife
  • Familie Schmidt aus Ostheim zeigt ihre eigene Sammlung als Dekorationsware.

Am 31. März 2007, 13.00 Uhr im Dermbacher Museum
Osterbasteln mit Naturmaterialien
für Kinder und Eltern und alle, die Spaß am Basteln haben
Osterkränze ~ Osterbäumchen ~ Tischschmuck

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