
Die älteste in Dermbach ausgestellte Ofenplatte stammte vermutlich aus dem Jahr 1676. Ein Ofen hatte immer eine Stirnplatte und zwei Seitenplatten. Heute gibt es viele Sammler, die Ofenplatten auf Trödelmärkten erstehen. Die Zuordnung zu den einzelnen Epochen ist nicht immer möglich. An der Herstellung war früher eine ganze Industrie beteiligt. Oft steuerten Steinmetze, Bildhauer und Schnitzer ihre Entwürfe für die Gravierungen, die so genannten Modelle bei. Auch sie fanden durch die Ofenherstellung Arbeit.

Ortsschild aus Gusseisen
19. Anfang 20. Jahrhundert
- Gemeinde Mebritz
Ein alter Kochherd, vor 1900 entstanden, stammte aus einem Bauernhaus in Oberalba. Außerdem konnte man noch einen reich verzierten Wohnzimmerofen und Werkstatt- beziehungsweise Notöfen besichtigen. Einer diente in der kalten Jahreszeit dazu, die Schweine im Stall warm zu halten.
Stephanie Karn stellte ihre Seminarfacharbeit unter dem Thema
"Mundart - eine aussterbende Tradition"
vor.
wiederaufgefunden von Dermbacher Bürgern
Unterförster in der Forstinspektion Dermbach tätig, sowie eine restaurierte Karte des
Waldbesitzes
der Freiherrn von Boineburg-Lengsfeld


Seit 1997 ist sie freischaffend tätig mit vorübergehenden gestaltungstherapeutischen Tätigkeiten in der Dr. Becker Klinik in Stadtlengsfeld und als Gestaltungslehrerin am Berufsbildungszentrum in Bad Salzungen.
